PhotoPilot 2 – Fotos und Videos aufräumen

START
Im entpackten photopilot-Ordner PhotoPilot.app doppelklicken. Der Browser öffnet sich. Ein vorhandener Index wird automatisch geladen; ein erneuter Scan ist nicht nötig. Das Programm bleibt lokal auf deinem Mac. Die App enthält alle benötigten Programmdateien und kann auch allein verschoben werden.

DEIN ABLAUF
1. Falls noch keine Analyse existiert: „Fotos und Videos analysieren“. Während der Arbeit musst du nichts tun. Gegebenenfalls die macOS-Fotos-Freigabe erteilen.
2. Die Kategorien ansehen. „Beispiele ansehen“ öffnet wenige verteilte Beispiele; bei ähnlichen Fotos werden behaltenes Exemplar und Löschkandidat verglichen. Ein Häkchen wählt die gesamte Kategorie, abzüglich Favoriten, Schutz und deiner Ausnahmen.
3. „N Medien prüfen“ zeigt den Gesamtumfang und Beispiele. „Behalten“ nimmt eine Datei aus der Auswahl; „Dauerhaft schützen“ schützt sie auch für spätere Analysen.
4. Erst die abschließende Löschbestätigung führt die Bereinigung aus. Sie erklärt Umfang und Wiederherstellung. Bei iCloud-Fotos gilt die Löschung auf synchronisierten Geräten.

WIEDERHERSTELLEN
Apple Fotos: Fotos öffnen → Seitenleiste „Zuletzt gelöscht“ → gewünschte Medien wiederherstellen. PhotoPilot leert dieses Album nicht.
Dateiordner: Nach der Bereinigung „Diesen Lauf wiederherstellen“. Die Dateien werden aus .PhotoPilot-Trash an ihren bisherigen Ort zurückverschoben. PhotoPilot leert diesen Papierkorb nicht.

GESPEICHERTE DATEN
Index, Auswahl und Schutzregeln unter ~/Library/Application Support/PhotoPilot. Vorschauen bleiben dort gespeichert. Benutzerfotos werden nicht hochgeladen. Alte Vorschaucaches werden nicht automatisch gelöscht.

TECHNISCHE GRENZEN
Bytegleiche Datei-Duplikate werden mit SHA-256 erkannt und vor Verschieben erneut geprüft. PhotoKit vergleicht sämtliche lokal verfügbaren Ressourcen. Nicht verfügbare Originale werden weder als identische Duplikate bestätigt noch mit einer verlässlichen Größe angezeigt. Der aktuelle Scan lädt keine iCloud-Originale herunter.
Ähnliche Fotos werden über Bildstruktur und Seitenverhältnis gruppiert. Der Vorschlag zum Behalten berücksichtigt Schutz, Favoriten, Auflösung und grobe Schärfe. Das erkennt keine persönliche Wichtigkeit und garantiert keine Fehlerfreiheit.
Screenshots und QR-Code-Fotos können wichtig sein und werden nicht pauschal als unnütz eingestuft. QR-Inhalte werden nicht gespeichert oder geöffnet. Bei nicht ausführbarer QR-Erkennung wird das Bild nicht als erfolgreich negativ geprüft eingestuft.
Videos: bytegleiche Duplikate und Vorschaubild. Keine zuverlässige Erkennung umgeschnittener/neu komprimierter ähnlicher Videos. Live-Photo-/RAW-Paare sind in Dateiordnern nicht als Einheit erfasst.
Andere Benutzerkonten: Tool im jeweiligen macOS-Konto starten und Fotos dort freigeben; fremde Dateien sind bei Leserechten nur zur Ansicht. Keine zentrale kontenübergreifende Mediathekbereinigung in dieser Version.
Dateigrößen sind keine garantierte physische Einsparung. APFS-Klone, Hardlinks und Cloud-Platzhalter können abweichen.

ENTWICKLUNG / PRÜFUNGEN
Backendtests: python3 -m unittest discover -s . -p 'test_*.py'
Die neue Oberfläche wurde mit klar gekennzeichneten synthetischen Testdaten im Safari geprüft: Kategorieauswahl, Prüfung, Ausnahme behalten, Zoom/Escape und Bestätigung abbrechen. Das ersetzt keinen realen Usability-Test mit Nutzern und keinen End-to-End-Löschtest der echten Fotomediathek.
Oberflächenänderungen an ui.html sind nach Browser-Neuladen verfügbar. Backendänderungen benötigen einen Neustart. Ein erneuter Appstart verwendet die laufende identische Backendversion wieder.
Für manuellen Start: python3 photopilot.py
Native Bridge: clang -fobjc-arc -fblocks -framework Cocoa -framework Photos -framework Vision -framework CoreImage PhotoBridge.m -o PhotoPilotBridge.app/Contents/MacOS/PhotoPilotBridge
Anschließend lokal signieren: codesign --force --sign - PhotoPilotBridge.app

VERSION 2.0.4
„In Papierkorb“ direkt am Vorschaubild oder in der Großansicht verschiebt ein einzelnes Medium ohne zusätzlichen PhotoPilot-Dialog. macOS kann selbst eine Bestätigung verlangen. Favoriten und geschützte Medien bleiben gesperrt. Die Massenlöschung hat weiterhin eine Umfangsbestätigung. Die feste Leiste zeigt Auswahl und bekannte Dateigrößen; fehlende Originalgrößen werden als unbekannt ausgewiesen. Bereinigungspotenzial ist nicht sofort freier Festplattenplatz: Zuletzt gelöscht / Papierkorb werden nicht geleert.

VERSION 2.0.5 – SAMMEL-PAPIERKORB
Ein Klick auf „In Papierkorb“ merkt ein Medium nur vor und blendet es aus den Vorschlägen aus. Die Originale bleiben unverändert. Der Papierkorb wird mit der Auswahl gespeichert. „Papierkorb ansehen“ zeigt die Sammlung; „Aus Papierkorb zurückholen“ nimmt Medien wieder heraus. Erst „Papierkorb leeren“ mit Umfangsbestätigung führt die Löschung aus. In Apple Fotos bleiben Medien danach unter „Zuletzt gelöscht“ wiederherstellbar; es erfolgt keine endgültige Leerung.
Beim Vormerken werden passende weitere Kandidaten anhand der vorhandenen lokalen Bildstruktur-Vergleichsgruppen angeboten. Übernahme einzeln oder alle vorgeschlagenen Kandidaten. Ab Version 2.1 ergänzt die lokale semantische KI diesen Bildvergleich. Sie beurteilt nicht die persönliche Wichtigkeit. Ein Exemplar je Vergleichsgruppe, Favoriten und geschützte Medien werden aus diesen weiteren Vorschlägen ausgenommen.
Aufnahmedatum und Alter werden angezeigt, falls im Index vorhanden. Ein Datei-Änderungsdatum wird ausdrücklich als solches beschriftet; fehlende Daten bleiben unbekannt. Für Ordnerdateien ergänzt eine erneute Analyse die Datumsangaben.

VERSION 2.1.0 – SEMANTISCHE KI
Apple Vision VNClassifyImageRequest Revision 2 erkennt Motivkategorien aus vorhandenen Vorschauen auf diesem Mac. Keine externen APIs, keine API-Kosten und keine Übertragung von Bildern. Bei Videos wird nur die vorhandene Standbildvorschau analysiert, nicht der Filmverlauf. Nach dem ersten Start mit einem gespeicherten Index beginnt die Motivanalyse automatisch. Sichtbarer Fortschritt, Zwischenspeicherung und Wiederaufnahme; ein neuer Fotos-Scan ist nicht nötig.
Klick auf „In Papierkorb“ öffnet unmittelbar den Vorschlagsdialog. Gespeicherte KI-Motive werden abgeglichen. Einzelne oder alle angebotenen Vorschläge können mit vorgemerkt werden; bis zum Leeren des Sammel-Papierkorbs bleiben Originale unverändert. Es werden höchstens die 60 am höchsten bewerteten KI-Treffer angeboten und bis zu 12 Beispiele gezeigt; die Begrenzung wird im Dialog benannt.
Die Übereinstimmung erkannter Kategorien ist keine Duplikaterkennung und kein Beweis, dass ein Bild unwichtig ist. Modellbegriffe können englisch sein. Filter schließen Favoriten, Schutzregeln, Ausnahmen und die zu behaltenden Exemplare bestehender Vergleichsgruppen aus. Kategorien mit unsicherer Erkennung und allgemeine Begriffe allein reichen nicht für Vorschläge.
Gespeicherte Ergebnisse enthalten Modellversion und SHA-256 der Vorschau. Bei geänderter Vorschau wird neu analysiert. Fehler werden als nicht ausgeführte Motivanalyse angezeigt, niemals als negative Erkennung.
Validierung: native Programme kompiliert, automatisierte Ranking-, Cache-, Schutz- und UI-Aufgabentests. Ein nativer Inferenzversuch in der eingeschränkten Codex-Ausführung scheiterte mit Apples Espresso-/Entitlements-Fehler. Daher ist eine erfolgreiche reale Motiverkennung außerhalb dieser Umgebung noch nicht nachgewiesen. Keine Qualitätsvalidierung mit einer repräsentativen Fotostichprobe.
